Bildungsansätze Rucksack KiTa

Bildungsansätze Rucksack KiTa

„Bildung ist das höchste Gut, dass wir unseren Kindern schenken können.“ (Cat Stevens)

Ziel von Rucksack KiTa ist kindliche Sprachbildung – allgemeine und mehrsprachige, stets systematisch und alltagsintegriert. Denn dies fördert die sprachliche Entwicklung der Kinder in besonderem Maße.

Weitere Ziele des Programms sind:

  • die Förderung der gesamten kindlichen Entwicklung
  • die Stärkung der Partizipation von Eltern/Familien
  • der Auf- und Ausbau der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
  • die diversitätsorientierte sowie migrationsgesellschaftliche Öffnung der Bildungsinstitution

Das Programm basiert dabei auf der Idee der Partizipation und der Übertragung von Verantwortung (Empowerment): Alle Akteure fungieren als Experten im „eigenen Bereich“. Sie erhalten speziell auf ihre Bedarfe und Kompetenzen zugeschnittene Materialien, Schulungen, Informationen, Angebote, etc., die sie in ihrem Alltag und in ihren Sprachen selbst aktiv und eigenverantwortlich umsetzen.

Im Sinne der eingegangenen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft funktioniert Rucksack KiTa nur mehrdimensional: Die Eltern/Familien erproben in ihrer Gruppe Themen und Aktivitäten, die sie mit den Kindern zu Hause in den Familiensprachen vertiefen. Gleichzeitig – darauf abgestimmt – unterstützt die KiTa durch alltagsintegrierte Angebote die (mehrsprachige) Sprachbildung der Kinder. Wertvolles Potenzial, denn:

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.” (Frank Harris)

Rucksack KiTa ® weit mehr als Sprachbildung!
Das Programm verknüpft die sprachliche Bildung und Erziehung der Kinder mit einem Konzept der Familienbildung und unterstützt die diversitätsorientierte und migrationsgesellschaftliche Entwicklung der Bildungsinstitution: Eine langfristige Investition gegen Chancenungleichheit im Bildungssystem, Ausgrenzung und Vorurteile.

MehrSprachige Kinder entwickeln sich genauso wie einsprachige Kinder

MehrSprachigkeit ist eine Chance, keine Überforderung

Sprache und Identität sind eng miteinander verknüpft

Sprachmischungen sind Teil der natürlichen Kommunikation und Identität in mehrsprachigen Familien

Welche Haltung gegenüber Sprechern einer Sprache vermittelt wird, prägt wie erfolgreich der Erwerb einer weiteren Sprache verläuft

Spracherwerb ist individuell und von verschiedenen Faktoren abhängig

MehrSprachigkeit ist die Norm, Einsprachigkeit die Ausnahme

Wie kann ich den Spracherwerb unterstützen?

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