Rucksack KiTa

Rucksack KiTa

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Rucksack KiTa: Ein mehrsprachiges Konzept zur Sprach- und Elternbildung im Elementarbereich

Rucksack KiTa ist ein Sprach- und Bildungsprogramm für Kinder mit internationaler Familiengeschichte, deren Eltern/Familien und Bildungseinrichtungen, das sich an der Schnittstelle zwischen dem formalen Lernort KiTa und den informellen Bildungs- und Förderangeboten befindet.

Rucksack KiTa stammt wie Griffbereit ebenfalls aus den Niederlanden, wird seit 1998 in NRW erfolgreich und flächendeckend durchgeführt, evaluiert sowie kontinuierlich weiterentwickelt. Das Programm wird inzwischen bundesweit und in Österreich durchgeführt und die Anfragen (auch aus dem europäischen Ausland) nehmen kontinuierlich zu.

Das Programm Rucksack KiTa richtet sich an Eltern/Familien mit internationaler Familiengeschichte und ihre Kinder zwischen vier und sechs Jahren, die eine Tageseinrichtung besuchen sowie an die Kindertageseinrichtungen, die von diesen Kindern besucht werden.

Rucksack KiTa hat die allgemeine sprachliche Bildung anhand von Themen wie beispielsweise „Körper“, „Kindertageseinrichtung“ und „Familie“ zum Ziel. Die Kinder werden von den Eltern/Familien in der Familiensprache(n) und von den pädagogischen Fachkräften in der deutschen Sprache gefördert. Die Mehrsprachigkeit wird dabei als Potenzial der Kinder aufgegriffen.

Rucksack KiTa ist zudem ein Elternbildungsprogramm: Eltern/Familien erfahren tiefergehend, wie sie ihre Kinder in der allgemeinen Entwicklung bestmöglich fördern können. Die Eltern/Familien werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder sowie für das Erlernen der Familiensprache(n) angesprochen. Sie treffen sich für die Dauer von neun Monaten wöchentlich und werden durch Elternbegleiter*innen angeleitet, die speziell dafür ausgebildet sind.

 

 

Unterstützt wird die Arbeit von und mit den Eltern/Familien durch die Rucksack KiTa-Materialien – Arbeitsbögen, die den Eltern/Familien Anregungen für täglich wechselnde Aktivitäten mit ihren Kindern geben. Die Anbindung an die Kindertageseinrichtung ist eine Bedingung für die Durchführung des Programms. Hier erfolgt die Förderung in der deutschen Sprache parallel zu der thematischen Arbeit von und mit den Eltern/Familien. Die Kindertageseinrichtung und die Elterngruppe koordinieren dabei ihre Bildungsarbeit. Eltern/Familien und pädagogische Fachkräfte gehen eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ein, die auch die migrationsgesellschaftliche und diversitätsorientierte Öffnung der Einrichtung unterstützt.

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