Digitale Danksagung erreicht bundesweit 400 Elternbegleiter*innen

Digitale Danksagung erreicht bundesweit 400 Elternbegleiter*innen

Als Zeichen der bundesweiten Wertschätzung für die insgesamt 1222 Elternbegleiter*innen, die innerhalb der Programme Griffbereit und Rucksack KiTa tätig sind, fand am 14.09.22 eine digitale Dankesveranstaltung statt. Im Vorfeld hat das Bundestransfer-Team in Zusammenarbeit mit dem Ministerium (MKJFGFI) und durch tatkräftige Unterstützung aller bundesweiten Koordinierungsstellen bereits allen Elternbegleiter*innen eine kleine Aufmerksamkeit für ihren unermüdlichen Einsatz zukommen lassen. Durch die netzwerkbasierte Unterstützung konnten am Veranstaltungstag insgesamt knapp 400 Personen erreicht werden, wovon etliche durch selbstorgansierte „Public Viewings“ partizipierten. Neben NRW nahmen zahlreiche Teilnehmende u.a. aus Niedersachen, Berlin, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen an der Digitalveranstaltung teil.

Miriam Weilbrenner (MKJFGFI) leitete durch ihr anerkennendes und hochachtungsvolles Grußwort – mit dem Hauptaugenmerk auf der individuellen Arbeitsleistung jeder einzelnen Elternbegleiter*in – in die Danksagung ein. Besonders hervorgehoben wurden die vielen kreativen Lösungsansätze und das persönliche Engagement bei der Aufrechterhaltung der Gruppen, trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch Pandemie und Ukraine Krieg. Darüber hinaus wurden die bundesweiten Perspektiven, Chancen und Ausblicke für die Programme aufgezeigt.

Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. Timm Albers (Universität Paderborn) mit seinem zielgruppenspezifischen Vortrag „Du bist für meine Familie unverzichtbar: Elternbegleiter*innen als Brücke zu den Familien“ eingänglich, welchen unverzichtbaren Stellenwert die Elternbegleiter*innen für die aktive Umsetzung und den bundesweiten Erfolg der Programme darstellen. Anhand etlicher authentischer Interviewpassagen und vieler praktischer Beispiele wurde neben der Brückenfunktion immer wieder die Schutzfunktion der Elternbegleiter*innen verdeutlicht. Durch die aktuelle Bezugnahme im Kontext von Fluchterfahrungen, den Auswirkungen der Corona-Pandemie als „Brennglas auf die Bildungs- und Teilhabechancen in Deutschland“ und eine Übersicht über den bundesweiten Fachkräftemangel an Erzieher*innen gelang ein fundierter thematischer Einstieg.

Karin Blümcke (Institut PERSPEKTIVwechsel) konnte mit ihrem Impulsvortrag „Starke Elternbegleiter*innen – starke Familien!“ unmittelbar inhaltlich anknüpfen. Durch eine im Vorfeld initiierte interaktive Abfrage konnte ermittelt werden, dass die aktuelle, von Unsicherheit geprägte Situation bei 92% aller Teilnehmer*innen die individuelle Stimmung belastet. Genau hier wurde der thematische Schwerpunkt gesetzt: die Wahrnehmung, Zuversicht und Selbstoptimierung der Elternbegleiter*innen durch viele Praxisbeispiele zu festigen. Der anschließende Workshop hatte die individuelle Steigerung des persönlichen Wohlergehens zum Ziel. Neben vielen praktischen Übungen, die problemlos in den Alltag und die Arbeit der Elternbegleiter*innen mit den Familien integriert werden können, standen vor allem Zuversicht, Mut und das Identifizieren von Energietankstellen im Fokus. Darüber hinaus wurde ein geschützter Raum für den persönlichen Austausch innerhalb von „Breakout-Sessions“ ermöglicht, um die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen zu reflektieren.

Abschließend gab es bereits einen spannenden Ausblick in die Zukunft: Wie bereits 2019 in Münster ist eine bundesweite Präsenzveranstaltung für alle Elternbegleiter*innen Ende 2023 bzw. Anfang 2024 in Planung.

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